„Das Fernsehen wurde erfunden, um den Analphabeten einen guten Grund zum Brilletragen zu geben.“
(Gabriel Laub)
25. Oktober 2008
„Das Fernsehen wurde erfunden, um den Analphabeten einen guten Grund zum Brilletragen zu geben.“
(Gabriel Laub)
13. Oktober 2008
„Endlich fiel er auf den Gedanken, zu lesen, da er gehört hatte, daß damit so viele Menschen ihre Zeit hinbrächten. Indessen wollten auch die Bücher, deren eine kleine Sammlung von seinem Vater her noch auf dem Speicher stand, und unter denen er auf gut Glück jetzt wählte, wenig Trost gewähren. Die Sachen wurden ihm darin alle zu lang und ausgesponnen abgehandelt; der Autor sagte oft erst auf der vierundzwanzigsten Seite, was er mit der ersten gemeint hatte, pflegte überhaupt die Forderung an den Leser zu stellen, daß er seine Gedanken zusammenhalten solle, und dazu konnte sich der alte Baron in seinen vorgerückten Jahren nicht mehr bequemen. Er wollte Abwechselung, Zerstreuung, mancherlei, wie vorlängst in seinen grünen und lustigen Tagen.“
(Karl Immermann „Münchhausen. Eine Geschichte in Arabesken“, S. 76f.)
9. Oktober 2008
A.J. Jacobs hat es vorgemacht. Er las innerhalb eines Jahres die Britannica und hat darüber in seinem Buch „Britannica & ich“ berichtet. Dem Amerikaner Ammon Shea war das wohl nicht genug. Er las das 20-bändige Oxford English Dictionary (OED). Was verheerende Auswirkungen auf seinen Wortschatz hatte. Seine Erfahrungen beschreibt er in dem Buch „Reading the Oxford English Dictionary: One Man, One Year, 21,730 Page„.
6. Oktober 2008
Neal Stephensons neues Buch „Anathem“ ist wieder so ein 1000-Seiten-Wälzer geworden. Auf Telepolis findet sich eine Rezension von Marcus Hammerschmitt, die glatt Lust auf den Roman macht.
5. Oktober 2008
Das neue Buchjournal hat wieder ein breit gefächertes Spektrum. Tanja Kinkel, Deon Meyer, Helmut Schmidt, Sofja Tolstaja, die Eiger-Nordwand, die Türkei auf der Frankfurter Buchmesse, Winzerinnen, Hypochonder und noch einiges mehr.
Besonders interessant fand ich diesmal, daß Sofja Tolstaja ein eigenes Buch geschrieben hat. Ein Buch als Gegenentwurf zur „Kreutzersonate„.
Das Buchjournal gibt es kostenlos in jeder Buchhandlung oder im Abo bei buchhandel.de.