30. Mai 2009
Das war die Zeit, als R.D. Laing der angesagte Analytiker und Wahnsinn zwar nicht gerade in Mode, zumindest aber eine alternative Sichtweise der Dinge war, grob gesagt, die Verrückten als die wahrhaft Normalen galten.
(Alan Bennett, “Vatertage”, S. 68)
Eigentlich könnte ich noch viel mehr gute Zitate aus dem Buch bringen, aber es würde dann daraus hinauslaufen, das ganze Buch abzuschreiben. Alan Bennett schreibt kurz und prägnant, und jeder Satz ist ein Treffer. Also lasse ich es mit diesem einen Zitat bewenden.
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1. Mai 2009
“Cyrus! Daher zu mir!”
Es ist nicht bekannt, in welcher Sprache Hofrat Klementi sich für gewöhnlich mit seinem Hunde verständigte. Vielleicht hatte sich Cyrus in langjährigem Zusammenleben mit seinem Herrn einige Kenntnisse im Aramäischen oder Vulgärarabischen erworben. Deutsch schien er auf keinen Fall zu verstehen.
(Leo Perutz, “Zwischen neun und neun”, S. 19)
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1. Mai 2009
Hofrat Klementi ging langsam und hatte zudem die Gewohnheit, im Gespräche öfters, am liebsten in besonders belebten Straßen, stehenzubleiben; er schien sich nur als Verkehrshindernis wirklich wohl und behaglich zu fühlen.
(Leo Perutz, “Zwischen neun und neun”, S. 14)
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