Unterhaltsames


Öfter blödelt man bei Twitter einfach so herum. Daraus entwickelt sich ab und zu eine Idee. Eine Kurzgeschichte wie „Es geht auch anders“ ist dann manchmal Ergebnis, welches ich hiermit unter’s Volk werfe. Viel Spaß beim Lesen!

Aus einem Kalenderblatt des Raben-Kalenders…

Was für einen Sinn hat denn eine Übersetzung, wenn in ihr dasselbe steht wie im Original?

Deutscher Übersetzer von „Finnegans Wake“ zu Fritz Senn

Übersetzungswissenschaft ist für Übersetzer so wichtig wie Ornithologie für Vögel.

Claus Sprick, zitiert von Christa Schuenke

Streaming Books Installations zeigt faszinierende Bilder über eine andere Art, Bücher zu verwenden. Dem Bibliophilen tränen dabei die Augen.

Hay-on-Wye is small. A four pub town. With 38 bookshops. Second hand book capital of the world. The castle’s a bookshop. The cinema’s a bookshop. The fire station’s a bookshop. The alleyway’s a bookshop. But if buying books isn’t your thing, don’t worry. There’s a library on Chancery Lane.

(aus dem Raben Kalender 2009)

In der TAZ findet sich ein aktuelles Gespräch zwischen Ralf Sotscheck und Harry Rowohlt. Übers Übersetzen, Preise, Alkohol, das Rauchen und Polyneuropathie.

Ich werde also im Schnelldurchlauf so dumm, wie die meisten Menschen bereits sind. Und dann wird’s endlich schön.

„Höchste Zeit also, dass die Insel des zweiten Gesichts wieder mehr gelesen und weniger als “Geheimtipp” empfohlen wird.“

Christian Köllerer über Albert Vigoleis ThelenDie Insel des zweiten Gesichts“

In der ZEIT Online wird ein faszinierender Besuch bei Alberto Manguel, dem König der Leser, geschildert. Bekannt ist Manguel für seine Bücher „Die Bibliothek bei Nacht“, „Tagebuch eines Lesers“ und „Die Geschichte des Lesens“.

Wer richtig dicke Wälzer mag, findet vielleicht in «Les mystères de Paris» («Geheimnisse von Paris») von Eugène Sue den richtigen Lesestoff. Die NZZ wirb für die Neuauflage des Romans.

Und wer den Roman lieber in Gesellschaft lesen mag, für den ist die Leserunde im Klassikerforum, beginnend am 1. November, der richtige Zugang.

Eine von mir sehr geschätzte Antiquarin hat sich zum Thema Antiquariat versus Gebrauchtbuchhandel so ihre Gedanken gemacht (Link zur PDF-Datei). Und da dieser Text nicht nur lehrreich sondern auch sehr ergötzlich ist, möchte ich ihn jedem ans Herz legen.

Nachtrag: Es gibt seit heute ein alternatives Ende der Story.

Nach einer Bestellung beim Weidle-Verlag bekam ich eine Bestellbestätigung, die allein schon die Bestellung wert war:

Sie haben dank Ihres erlesenen Geschmacks eine ausgezeichnete Wahl getroffen!
Alle Mitarbeiter des Verlags und deren Angehörige beglückwünschen Sie dazu.
Wir werden nun den von Ihnen erkorenen Band vorsichtig aus dem Regal nehmen,
auf ein Samtkissen legen und ihn im Triumphzug
in die Verpackungsabteilung tragen.

Dort wird er von uns allen noch einmal auf Druckfehler durchgeschaut,
bevor wir ihn in eine spezielle Schachtel packen, auf die wir
Ihre geschätzte Adresse von unsrem japanischen Kalligraphen
geschmackvoll drapieren lassen.
Dann werden wir alle zum Postamt gehen und den Schalterbeamten bitten,
Ihnen das Buch so vorsichtig und rasch wie möglich zu bringen.

Wir warten, bis es in den LKW geladen wird, und winken diesem gerührt nach.
Wenn wir wieder im Verlag sind, bringen wir ein Hoch auf Sie aus
und hängen Ihr Porträt an die Wand,
Sie sind unser Kunde des Monats.

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