Eine von mir sehr geschätzte Antiquarin hat sich zum Thema Antiquariat versus Gebrauchtbuchhandel so ihre Gedanken gemacht (Link zur PDF-Datei). Und da dieser Text nicht nur lehrreich sondern auch sehr ergötzlich ist, möchte ich ihn jedem ans Herz legen.

Nachtrag: Es gibt seit heute ein alternatives Ende der Story.

Es gibt viele Wege zum Gebrauchtbuch. Der schönste führt direkt in den Laden eines Antiquars. Der zweitschönste führt über die Webportale der Antiquare. Beim Angebotsbündnis unabhängiger Antiquariats-Homepages hat man sogar noch den Vorteil eines Rabatts gegenüber dem Gang zu ZVAB & co.

Jochen Jung beschreibt in den heutigen Börsenblatt News, daß auch Möbelhäuser zur Quellen von Bücherschnäppchen werden können.

Er schreibt: „So ging es mir vor Tagen: ein seltsam bräunlich verquollenes Sofa, dahinter ein schräges Regal, das sich für Bücher überhaupt nicht eignete und in Wahrheit nicht einmal fürs Anschauen, egal, da lagen zwei Oktavbände, marmoriert: Eugène Sue, »Die sieben Todsünden«. Erster Band: »Hoffart«. Leipzig 1847.“ Wenn dann noch der Verkäufer wenig von Büchern versteht, ist der Kauf perfekt.

Man sollte mehr Zeit in Möbelhäusern zubringen. ;-)